PolarNEWS in Spitzbergen
Spitzbergen ist eine von Norwegen verwaltete Inselgruppe im Nordatlantik und Arktischen Ozean. Die Inseln liegen zwischen 74° und 81° nördlicher Breite sowie 10° und 35° östlicher Länge. Im deutschen Sprachgebrauch hat es sich eingebürgert, die gesamte Inselgruppe nach der Hauptinsel Spitzbergen zu bezeichnen. Die Besiedlung Spitzbergen erfolgte in erster Linie ab etwa 1900 wegen der reichen Kohlevorkommen. In neuerer Zeit gilt Spitzbergen als «grösstes Labor der Welt» für die Arktisforschung. In Ny Alesund leben und forschen im Winter ca.30 und im Sommer etwa 120 Personen verschiedenster Nationen. Die Inselgruppe ist laut dem Spitzbergen-Vertrag eine demilitarisierte Zone.
An grösseren Landsäugetieren kommen das Ren, der Eisbär und der Polarfuchs vor. Der Eisbär, dessen Population im Gebiet der Inselgruppe auf ca. 3.000 Tiere geschätzt wird.
Die Pflanzenwelt ist typisch für die hiesige Tundra-Vegetation. Es gibt Steinbrecharten, Fingerkraut, Silberwurz und viele Wiesenpflanzen wie Gräser, Löwenzahn und Wollgras. Der grösste Busch ist die Zwergbirke, die man jedoch nur selten antrifft. Moose bilden an vielen Stellen zusammenhängende Decken, die in den Senken im Landesinneren bedeutende Ausmasse erreichen. Das umliegende Meer ist reich an Algen.






