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Der Landgang des Felsenpinguins

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Erleben Sie eine Brutsaison mit den Felsenpinguinen. Das Manövrieren und Navigieren im sturmgepeitschten Südatlantik fällt den Felsenpinguinen nicht schwer. Der Landgang hingegen ist ein weitaus schwierigeres Unterfangen. Felsenpinguine besiedeln unzugängliche felsige Küstenabschnitte auf den Falkland Inseln. Mit eindrucksvollen Aufnahmen wird der beschwerliche Aufstieg, an dessen Ende sie von einer hungrigen Jungschar sehnlichst erwartet werden, dokumentiert. Nachdem das flauschige Daunenkleid der Küken gegen ein kompaktes Federnkleid ausgetauscht ist, beginnen die flügge gewordenen Jungtiere in kleinen Trupps die Felstreppen hinabsteigen. Immer wieder passieren kleinere Ausrutscher. Wenn das Meeresgrollen immer lauter wird und erste Gischtspritzer an das glänzende Federnkleid gelangen, ist die Aufregung der Kleinen nicht mehr zu bremsen.

Nach der Mauser beginnt auch für die Adulttiere die ozeanische Phase. Innerhalb weniger Tage ist die ca. 2'000 köpfige Pinguinkolonie wie vom Erdboden verschluckt. Ein kläglicher Anblick. Zurück bleiben ausgetrampelte Pfade. Nur noch zwei Geräusche sind zu vernehmen, das ständige Pfeifen des Windes, sowie das Grollen des Meeres.

Felsenpinguin-Kolonie
Die Kolonien befinden sich bevorzugt in steilem Gelände. In den Kolonien brüten häufig auch Albatrosse und Kormorane.

 

Felsenpinguin
Weltweit ist der Gesamtbestand der Felsenpinguine in den letzten 30 Jahren drastisch um über 30% zurückgegangen. Auf den Falklands betrug der Rückgang in den letzten 25 Jahren wegen der Überfischung sogar bedrohliche 88%.

 

Felsenpinguin-Sprung
Der Abstieg zum Meer verlangt von den Felsenpinguinen gelegentlich etwas Mut